Wiener Selbstständige um 100 Millionen Euro entlasten! Oliver Jaindl, sozialdemokratischer Wirtschaftsverband 1070

Die Wahl zur Wirtschftskammer Wien findet vom 3. – 5. März statt. Jetzt liegt es an dir und an allen Wiener Selbstständigen. Wir können gemeinsam dafür sorgen, dass sich etwas ändert. Und es muss sich etwas ändern – in der SVA, in der Wirtschaftskammer, bei Mieten und Digitalisierung.

Die SVA ist für dich ein Reizwort? Soll die Wirtschaftskammer ihre Struktur verschlanken, damit du weniger Grundumlage zahlen musst? Findest du Kurzzeit-Mietverträge für Geschäfte unfair und forderst du gerechte Regeln für Online-Riesen wie Amazon & Co.? Du hast es in der Hand. Damit sich in der SVA, in der Wirtschaftskammer, bei Mieten und Digitalisierung etwas ändert, geh wählen!

Wir fordert ein Entlastungspaket, von dem alle Selbstständigen profitieren.
Zum Beispiel: Grundumlage halbieren, Wirtschaftskammer-Sparten abschaffen und für Selbstständige mit weniger als 1.000 Euro Monatsgewinn sollen keine SVA-Beiträge mehr anfallen.

Spürbar entlasten.
Viele fleißige Selbstständige erwirtschaften trotz größtem Einsatz nicht mehr als 1.000 Euro Gewinn im Monat. Diese Gruppe hat auch von keiner Steuerreform etwas. Mit drei einfachen Schritten können wir sie aber spürbar um 100 Millionen Euro entlasten, und das sofort. Das Entlastungspaket sieht die Halbierung der Grundumlage vor, die Abschaffung der Wirtschaftskammer-Sparten und für Selbstständige mit weniger als 1.000 Euro Monatsgewinn keine SVA-Beiträge.

Grundumlage halbieren.
Allein die Halbierung der Grundumlage bringt den Wiener Unternehmen eine Ersparnis von 20 Millionen Euro im Jahr. Für die Selbstständigen bedeutet das eine Entlastung von bis zu 1.500 Euro pro Jahr. Wenn die Wirtschaftskammer und ihr Präsident Harald Mahrer von Bürokratieabbau und Sparen im System reden, dann tun wir genau das, in dem wir die Sparten abschaffen und damit die Finanzierung der Fachgruppen sicherstellen“, so Marcus Arige. Mit der Befreiung vom SVA-Beitrag bis 1.000 Euro Gewinn pro Monat werden die Selbstständigen um weitere 80 Millionen Euro entlastet.

SVA-Beiträge streichen.
Jeder von uns kann einmal ein wirtschaftlich schlechtes Jahr haben. Die SVA kassiert in diesen Jahren trotzdem ordentlich ab, selbst, wenn man so wenig verdient, dass man keine Einkommenssteuer zahlt. Das ist eine absurde Regelung, die dringend korrigiert werden muss. Entlasten wir jene Selbstständige um bis zu 3.000 Euro im Jahr, indem wir sie von den SVA-Abgaben befreien! Diese Entlastung fließt fast zu 100 Prozent wieder in die Wiener Wirtschaft.

Für eine SVA, die für ihre Mitglieder da ist.
Verdoppeln wir das Krankengeld auf 60 Euro am Tag! Schaffen wir die 43 Tage Wartefrist ab, zahlen wir das Krankengeld ab dem 4. Tag aus! Streichen wir den SVA-Beitrag bis zu einem Gewinn von 1.000 Euro im Monat!

Für Mieten, die man sich leisten kann.
Sorgen wir für Rechtssicherheit bei familiären Betriebsübernahmen! Führen wir eine Mindestdauer von drei Jahren bei Mietverträgen ein! Und gründen wir gegen Leerstand Taskforces in Stadtentwicklungsgebieten.

Für eine Digitalisierung, die nicht ganze Branchen vernichtet.
Sorgen wir dafür, dass sich Internet-Riesen wie Amazon und Datenhändler wie Facebook an Regeln halten und Steuern zahlen – mit einer DigiTax und der digitalen Betriebsstätte!

Für eine WKÖ, die für ihre Mitglieder da ist und nicht für Funktionäre.
Streichen wir die Sparten ersatzlos! Sparen wir uns das Geld und halbieren die Grundumlage für Selbstständige! Und stärken wir die, die wirklich für die Mitglieder da sind – die Fachgruppen!